| Aus der Chronik der St. Paulusgemeinde Stand: 4.03.2002 | ||
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Konfirmationen
ab 2002
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"40 Jahre St. Paulusgemeinde"
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| Gründung der St. Paulusgemeinde durch einen kirchlichen Verwaltungsakt | |
| 19.06.1964 | Grundsteinlegung der Gemeinderäume und des Turmes |
| 19.09.1964 | Erster Hauptgottesdienst in den Räumen der Friedrich-Ebert-Schule |
| 16.05.1965 | Einweihung des Gemeindehauses |
| 01.06.1971 | Einweihung des Kindergartens |
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1966 |
Das Gemeindeblatt "neue kontakte ..." entsteht |
| 27.08.1972 | Abschiedsgottesdienst; der erste Pastor Günter Endler verlässt die Gemeinde |
| 18.02.1973 | Einführungsgottesdienst für Wilhelm von der Recke und Almuth von der Recke |
| 05.01.1977 | Gründung der Gruppe Blaues Kreuz Langenhgen |
| 16.09.1984 | Abschiedsgottesdienst für Wilhelm von der Recke und Almuth von der Recke |
| 01.12.1984 | Einführungsgottesdienst für Bernd Schliephake |
| 17.11.1985 | Einführungsgottesdienst für Pastorin Panhorst-Abesser |
| 16.02.1992 | Abschiedsgottesdienst für Pastorin Panhorst-Abesser |
| 10.01.1993 | Einführungsgottesdienst für Pastorin Ulrike Henze |
| 22.10.1994 | Einweihung der Bewegungshalle für den Kindergarten |
| 20.08.1995 | Abschiedsgottesdienst für Diakonin Ulrike Feldmann. Seit dem ist die Diakonstelle nicht mehr besetzt. |
| 12.08.2001 | Abschiedsgottesdienst für Pastor Bernd Schliephake und Pastorin Ulrike Henze |
| 10.02.2002 | Einführungsgottesdienst Pastorenehepaar Karin Borchers-Schmidt und Karl Ludwig Schmidt |
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Unsere Gemeinde entstand durch einen kirchlichen Verwaltungsakt genau am 1.06.1964. Der Gründung ging eine längere Vorbereitungszeit voraus. Mutter der Gemeinde ist die Emmausgemeinde, als Großmutter ist die Elisabethgemeinde anzusehen. Die Emmausgemeinde entstand am 1.4.1956, ihre Kirche wurde 1961 eingeweiht. Schon nach wenigen Jahren platzte diese Gemeinde so sehr aus den Nähten, dass man an die Gründung einer neuen Tochtergemeinde dachte. |
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| Vor allem die Wohngebiete östlich der Walsroder Straße (Hindenburgviertel bzw. Langenforth) waren geistlich unterversorgt. So konnten z.B. die Kinder wegen des Verkehrs und der Entfernung nicht mehr zum Kindergottesdienst in die Emmauskirche kommen. Daher organisierte Pastor Günter Endler, seit 1959 Inhaber der 2. Pfarrstelle in den Kantinenräumen der "Deutschen Grammophon - Gesellschaft" Kindergottesdienste. Das war der Anfang für die Verselbständigung der neuen Gemeinde. Pastor Endler organisierte einen Klassenraum der Friedrich-Ebert-Schule (erster Hauptgottesdienst am 19.09.1964) für die ersten Gottesdienste, Kindergottesdienste, Konfirmationen und andere Feste. Aus dem Fenster der Klasse konnten die Gemeindeglieder den Fortgang des Baues des Gemeindehauses beobachten. Grundsteinlegung war am 19.06.1964. Gleichzeitig wurde der Turm erbaut, der bald zum Wahrzeichen des östlichen Teils von Langenforth wurde. | ||
| Die Einweihung des Gemeindehauses fand am 16.05.1965 statt. Der feierliche Festzug bewegte sich von der Friedrich-Ebert-Schule zum Neubau. Dort fand die Schlüsselübergabe durch den Architekten Haferland statt. Superintendent Böhme nahm die Einweihung vor. Bereits drei Monate vorher kamen die Glocken aus der Glockengießerei Rincker in Sinn/Dillkreis (Westerwald). Ein mächtiger Kran hatte die schweren Glocken (225, 345, 485, 730 Kilogramm) in den neuen Turm gehoben. |
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Weitere Bauvorhaben waren: die Kirche, ein Pfarrhaus und ein Kindergarten. Die Kirche ist, wie bekannt, bis heute nicht gebaut worden. Das Pfarrhaus wurde 1968 fertig (bis dahin wohnte Familie Endler mit einem Teil des Kirchenbüros in der Kurt-Schumacher-Allee 35) . Nun konnte sich ein reges Gemeindeleben entfalten. Nach einigen Monaten gab es bereits 10 Gruppen, von Kinder-, Jugend- und Laienspielgruppen bis zur Bibelstunde, einen Besuchs- und Altenkreis. Eine Bücherei wurde aufgebaut und ab 1966 ein eigenes Gemeindeblatt "neue kontakte..." herausgegeben. Nach langer Anlaufzeit erfolgte endlich am 1.06.1971 die feierliche Einweihung des Kindergartens. Angefangen hatte es mit der Betreuung von 37 Kindern in 2 Räumen des Gemeindehauses. Von unschätzbaren Wert erwies sich gerade beim Kindergartenbau der 1962 gegründete Kirchenbauverein. Bis zum Mai hatte er für verschieden Bauvorhaben ca. 50.000 € (ca. 100.000 DM) auch mit Hilfe einer Industriespende aufgebracht. Auch die Schenkung eines 2.500 qm großen Grundstückes von Anna Schaumann hat zum Bau des Kindergarten maßgeblich beigetragen. Im Jahr 1972 verließ Pastor Endler nach 8 Jahren Arbeit die St. Paulusgemeinde. Der Abschiedgottesdienst fand am 27.08.1972 statt. Nach 5 Monaten Vakanz erhielt Wilhelm von der Recke (33) die freie Pfarrstelle. Seine Frau Almuth von der Recke wurde als Hilfspastorin vom Superintendenten für die St. Paulusgemeinde freigestellt. Am 18.02.1973 war der Einführungsgottesdienst. |
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Einen besonderen Platz in der Gemeinde erhielt die Blaukreuzgruppe. Gegründet am 5.01.1977 und geleitet von dem Ehepaar Grawert erhielt sie Räume im Gemeindehaus zur regelmäßigen Benutzung. Die Gruppe gestaltete auch Gottesdienste mit alkoholfreien Abendmahl und machte die Gemeinde auf die schwerwiegenden Probleme alkoholkranker Menschen und deren Familien aufmerksam. Im Jahr 1981 wurde nach schriftlicher Kontaktaufnahme 1980 eine Partnerschaft mit der Bethlehem-Gemeinde in Leipzig gegründet. Seit damals haben viele gegenseitige Besuche stattgefunden. Mit der Zwölf-Apostel-Gemeinde gab es Gottesdienst und "Kanzeltausch", wobei es für unsere katholischen Mitchristen sicher ein sehr ungewohnter Anblick war, eine Pastorin auf ihrer Kanzel zu haben. Ende 1982 entstanden durch Hilfsgütertransporte aus unserer Gemeinde nach Bielitz (Bielsko-Biala) in Südpolen Beziehungen zu einer der lutherischen Gemeinden. Diese Kontakte vertieften sich bald durch gegenseitige Besuche; u.a. war der dortige Kirchenchor zweimal hier. Bis heute bestehen noch Verbindungen ganz privater Art. Nach 12 Jahren Gemeindearbeit in der St. Paulusgemeinde erhielt das Ehepaar von der Recke die einmalige Gelegenheit, die Deutsche Evangelische Gemeinde in Paris zu leiten Die Verabschiedung des Pastorenehepaares fand am 16.09.1984 statt. |
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| Nach nur einem Monat Vakanz präsentierte sich der Gemeinde Pastor Bernd Schliephake ab 1.12.1984 als Nachfolger. Er war eine Zeit in Hameln tätig und ging dann an die Deutsche Gemeinde in Buenos Aires. So brachte er vertiefte Kenntnis der Probleme der Entwicklungsländer mit, was der Gemeindearbeit durchaus zugute kam. Die zweite Pfarrstelle war inzwischen wegen des Rückganges der Zahlen der Gemeindemitglieder in eine halbe umgewandelt worden. Diese wurde ab 01.11.1985. von Pastorin Panhorst-Abesser besetzt. Sie wurde am 17.11.1985 in ihr Amt eingeführt. |
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| Am 23.03.1986 wurde die neue Orgel eingeweiht, für die der Kirchbauverein und die Gemeinde knapp 50.000 € aufgebracht hatten. Die kleine alte Orgel wurde der deutschen evangelischen Gemeinde in Buenos Aires durch Vermittlung von Pastor Schliephake geschenkt. | ||
| Hier sei noch einmal auf den Kirchbauverein hingewiesen. Da für unsere Gemeinde keine Kirche mehr gebaut wird, wurde der Verein 1986 in "Förderverein St. Paulus für Bau und Unterhaltung des Gemeindezentrums e.V." umbenannt. Er hat außer zur Finanzierung der Orgel unter anderem auch zur Schaffung neuer Lampen und des Gestühls im Gemeindehaus sowie zum Bau der Bewegungshalle des Kindergartens beigetragen. | ||
| Nach mehr als 17 Jahre Gemeindearbeit verließ Bernd Schliephake mit seiner Familie die Paulusgemeinde. Er übernahm ab 1.08.2001 die Pfarrstelle der Blindenseelsorge der Hannoverschen Landeskirche. Auch Frau Ulrike Henze wendete sich nach über 8 Jahren neuen Aufgaben zu. Sie wurde zum 1.08.2001 Schulpastorin am Hölty-Gymnasium in Celle. Sie erfüllte sich damit einen langgehegten Wunsch. Sie verließ die Gemeinde nach über acht Jahren. Für beide war der Abschiedsgottesdienst am 12.08.2001 |
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| Nun begann eine längere Zeit in der sich der Kirchenvorstand zusammen mit dem Superindenten Detlef Preuschoff und einigen Ehrenamtlichen aus der Gemeinde um einen neuen Pastor bemühten. Zwischenzeitlich übernahm Pastor Wilfried Karneboge aus der Emmausgemeinde die Vakanzvertretung | ||
| Am 10.02.2002 wurde das Pastorenehepaar Karin Borchers-Schmidt und Karl Ludwig Schmidt durch den Superintendenten Detlef Preuschoff während eines feierlichen Gottesdienstes in ihr neues Amt eingeführt. |
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