Bewahrung der Schöpfung - ökologisches Gärtnern

Das Gartenteam informiert

Beim letzten Garteneinsatz wurden folgende Arbeitendurchgeführt:

  • Aufhängung eines neuen Fledermausquartiers (Herstellung: Schülerfirma Imkerei der IGS List),
  • Aufräumung des Geländes,
  • Beseitigung des Restholzes des letzen Einsatzes,
  • Reparatur des Transportwagens und
  • Ersatzpflanzung des "Fisches aus Osterglocken".

Der neue Eichhörnchenkobel (Herstellung: Schülerfirma Imkerei der IGS List) wurd nicht aufgestellt. Das haben wir für den nächsten Einsatz am 11. Juli eingeplant.

Beobachtungen: die Bienen unseres Imkermeisters, Herrn Münch waren fleißig, ein Eichelhäherpaar hat in einer Wasserstelle ausgiebig gebadet, die Wildbienenwände werden intensiv beflogen

„Offene Pforte im Garten der St. Paulus Gemeinde“

Der nächste Einsatz wird eine Gemeinschaftsveranstaltung mit mehreren Akteuren sein, um die Vernetzung in Langenhagen voran zu bringen:

Samstag, 11. Juli 2026

„Offene Pforte im Garten der St. Paulus Gemeinde“

Vorstellung der naturnah gestalteten Außenflächen unter dem Motto „Auf dem Weg zum Garten Eden“.
Mit einfachen Maßnahmen Lebensräume für Pflanzen und Tiere in Gartenökosystemen schaffen!
Tipps für Wildbienen- und Honigbienenbiotope, Flachdachbegrünungen, Laubkompostierung in größeren Mengen, Benjeshecke, Gartenteich, Nisthilfen für Mauersegler, Eichhörnchen, Fledermäuse, etc., Staudenbeete, Kirsch-, Apfel- und Pflaumenbäume, u.a.m.

Kooperationsveranstaltung zwischen NVL, St. Paulusgemeinde, Haus kirchlicher Dienste und Sabine Sickau, Organisatorin der „Offenen Pforte 2026“

Leitung: Carolin und Hans-Jürgen Ratsch, Sabine Sickau, Dr. Mona Gharib

Die „Bewahrung der Schöpfung“ hat sich eine Gruppe von Menschen in der St. Paulus Gemeinde als Leitmotiv für ihre Arbeit auf dem wunderschönen Freigelände unserer Kirche gewählt.
Durch die Gestaltung des Paulus-Gartens unter ökologischen Gesichtspunkten wollen wir möglichst vielen Pflanzen- und Tierarten eine Heimat bieten.
Bei der Bepflanzung werden deshalb vorwiegend heimische Gehölze, Stauden und Frühblüher gesetzt.
Pflanzliche „Abfälle“ werden nicht als Abfall sondern als wertvolle Rohstoffe  betrachtet und deshalb kompostiert. Dieser Kompost wird dann wieder auf die Beete aufgebracht und dient unseren Pflanzen als Nährstoff für die nächste Vegetationsperiode.
Komposter sind aber auch Lebensräume für wichtige „Destruenten“, also Bakterien und wirbellose Tiere, die die Pflanzenreste zersetzen und mineralisieren. Erst dadurch werden die enthaltenen Nährstoffe wieder pflanzenverfügbar. Darüber hinaus leben inzwischen sogar Nashornkäferlarven in unseren Kompostern, eine Käferart, die vom Aussterben bedroht ist.
Für unsere gefiederten Freunde, wie Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen, Zaunkönig, Amseln, Grünfinken, Haus- und Feldsperlinge, Mauersegler u.v.a.m. hängen wir Nistkästen auf, sie werden als Ersatzbruthöhlen gern angenommen.
Brut- und Überwinterungsquartiere bieten wir auch für Igel, Fledermäuse und Schleiereulen an verschiedenen Stellen an.
Eine weitere wichtige Tiergruppe sind die Wildbienen, für die wir ein großes Insektenhotel direkt am Kirchturm angebracht haben. Es ist für viele Bienenarten, wie z.B. die gehörnte Mauerbiene ein willkommener Nistplatz.

Mit unserer Arbeit werden wir nicht allen Mitgeschöpfen helfen können, aber doch zumindest vielen.
Getreu dem Motto: Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht dieser Welt verändern.

 Mitarbeiten kann jeder, der Lust am Gärtnern hat.

Wir treffen uns unregelmäßig, je nach Arbeitsanfall und Witterung.

Unsere Einsätze werden in den Kontakten der St. Paulus Gemeinde und hier auf unserer Internetpräsenz bekannt gegeben

Rückblicke aus den letzten Jahren

Fisch zu Pflanzen
Foto: privat

Im November konnte das Team des St. Paulus-Gartens wieder an den Projekten „Auf dem Weg zum Garten Eden“ und „BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden“ (BICK) weiter arbeiten.

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Nächster Termin

Der nächste Garteneinsatz ist am Samstag 11.06.2026 14 bis 17 Uhr St. Paulus Gemeinde, Ada-Lessing-Platz